| => HKLM\System\CurrentControlSet\Services\usbstor | Der Pfad zum Gerätetreiber in der Registry |
| => %systemroot%\inf\usbstor.inf | Die Treiber-Informationsdatei |
| => %systemroot%\inf\usbstor.pnf | Precompiled Informationsdatei |
| => %systemroot%\system32\drivers\usbstor.sys | Der Treiber an sich |
| Zu setzende Berechtigung: | "SYSTEM" Zugriff "Verweigern" |
Durch diese Einstellung wird die automatische
Erkennung des USB Sticks (oder anderen Gerätes) verhindert. Dem Prozess des
System, der im Hintergrund die Plug&Play Hardwareerkennung inkl. Auswahl des
passenden Treibers ausführt, wird hiermit der Zugriff verweigert und der Treiber
kann nicht gefunden werden.
Was allerdings nur funktioniert, solange der Treiber nicht schon einmal erkannt
wurde und das Gerät nicht schon einaml angeschlossen war. Es hilft also nur bei der
Erst-Installation. Ist das Gerät einmal installiert worden, findet die Suche
nicht mehr statt und die Einstellung hat keinerlei Auswirkung auf das Gerät. Es
funktioniert weiterhin (vorrausgesetzt der Treiber ist nicht deaktiviert).
Dateiberechtigungen alleine reichen nicht aus.
Wie das Ganze zu integrieren wäre findet ihr im HowTo:
"Zentralen Vergabe
lokaler Berechtigungen"
Aber auch das bietet keinerlei Sicherheit, da ein lokaler Administrator am
System die Berechtigungen für die Dauer seiner Sitzung wieder zurücksetzen
könnte und wir haben wieder eine Art Loop, wie schon mit der
Treiberdeaktivierung.
Als nächste Stufe käme dann das Umbenennen der Dateien, aber sind wir mal
ehrlich, was bringt das?
Das Einzige, was damit gewonnen wäre ist, daß ich diejenigen Benutzer von dem
Gerät ausgeschlossen habe, die überhaupt keine Ahnung haben, wie sie mit
Berechtigungen umzugehen haben, bzw. noch nie den Besitz einer Datei übernommen
haben. Oder wie sie Dateien in einem System austauschen können.
Ich gebe zu: Die Prozentzahl derjenigen die durch alle 3 Stufen kommen sinkt,
aber letztlich ist es nicht zufrieden stellend, da immer ein Hintertürchen
bleibt. Mit Bordmitteln ist dem nicht beizukommen, denn "Admin bleibt Admin"
und dieser hat immer die Chance die erforderlichen Rechte am System zu erlangen.
Solange die Benutzer allerdings "Domänen-Benutzer" und am System ebenfalls nur
"Benutzer" sind, bietet es wenigstens ein Mindestmass an Sicherheit.
Fazit: Dies ist keine Lösung wenn die Benutzer über
Lokalen Administratoren Rechte verfügen.
3rd Party Alternativen
1. USB-Wächter.
Der USB Wächter ist eine "Fummel und Bastellösung" von der cīt
http://www.heise.de/ct/ftp/03/08/190/
Die Leute von der cīt haben ein VB Script geschrieben, daß die Geräte der USB
Schnittstelle überwacht. Das Script läuft im Hintergrund und entscheidet anhand
einer .cfg Datei über die zugelassenen Geräte. Zum Thema Sicherheit sei nur
soviel gesagt: Einen Prozess zu killen ist wohl eine der leichtesten Übungen ...
2. USB Wächter
Ähnlicher Name wie unter 1. aber anderer Entwickler.
http://forum.trinit-soft.de/viewforum.php?f=10
Ist auf jeden Fall die bessere Alternative, verglichen mit dem Script der cīt,
da der USB Wächter von Martin Eckes als Dienst konfiguriert ist und eine bequeme
GUI bietet, welche der aktuell an USB angeschlossenen Geräte erlaubt sind.
Natürlich obliegt auch in diesem Fall dem Administrator die Konfiguration.
3. Drive Lock
Kostenpflichtige Lösung von Centertools
http://www.centertools.de/
4. DeviceLock
Kostenpflichtige Lösung von SmartLine
http://www.protect-me.com/de/dl/
5. Sanctuary Device Control (ehemals
SecureNT)
Kostenpflichtige Lösung von SecureWave http://www.securewave.com/
Zu den drei letztgenannten möchte ich keine Wertung abgeben. Es sei nur soviel
angemerkt, dass sie sich in dieser Reihenfolge im Funktionsumfang, Sicherheit,
Verwaltbarkeit und auch im Preis steigern.
(c) 2003 - heute, Mark Heitbrink,
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